Überblick

Dieser Beruf gehört zu den medizinischen Assistenzberufen, die in der Ausbildungsordnung des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit geregelt sind.

Der Beruf ist staatlich anerkannt, das heißt, dass die Berufsbezeichnung nur führen darf, wer die Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der zuständigen Ärztekammer erfolgreich abgelegt hat.

Die allgemeinen Bestimmungen zur Ausbildung wie Ausbildungsvertrag, Probezeit, Rechte und Pflichten der Auszubildenden, Ausbildungsinhalte usw. sind im Berufsbildungsgesetz geregelt.

Die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelfer/in) erfolgt im dualen System: Neben der Tätigkeit in der Praxis eines niedergelassenen Arztes besucht die Auszubildende die Berufsschule. Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt durch den ausbildenden Arzt. Er hat die Auszubildenden zum Berufsschulunterricht freizustellen. 

Ab dem Schuljahr 2006/07 gilt eine neue Ausbildungsordnung. Die aktuelle Berufsbezeichnung lautet nun Medizinische Fachangestellte. Der Unterricht an der Berufsschule erfolgt nach dem bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan. Die Berufsausbildung wird dadurch modernisiert, dass der Unterricht auf der Grundlage von Lernfeldern erfolgt. Unter Lernfeldern versteht man thematische Einheiten, die sich an konkreten beruflichen Aufgaben und Handlungen orientieren.

Die Neuordnung legt einen Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen in der Medizin, also auf Themen wie Gesundheitsvorsorge, Früherkennung und Gesundheitsförderung. Auch die Betreuung und Beratung von Patienten, Hygiene, Arbeitsschutz sowie modernes Praxismanagement haben ein besonderes Gewicht.

Weitere Informationen zu dem Beruf Medizinische(r) Fachangestellte(r) entnehmen Sie bitte nachfolgenden Links:

Kontakt - Gesundheit

Abteilungsleiter
StD Dr. Roland Hagen
Telefon 07231 39-18 80
Telefax 07231 39-16 83
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