Berufe - Gesundheit

Berufsschule Plus*

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) arbeiten in Apotheken. Neben typisch kaufmännischen Aufgaben, wie z.B. Buchführung, Bestellannahme, Zahlungsverkehr, betreuen sie unter anderem Wareneingang und -Lager, Warenpräsention sowie Schaufensterdekoration, helfen dem pharmazeutischen Fachpersonal bei der Arzneimittelherstellung und -prüfung und beraten und verkaufen im Bereich Kosmetik, Verbandmittel und Krankenpflegeartikel.

Der Beruf ist staatlich anerkannt, das heißt, dass die Berufsbezeichnung nur führen darf, wer die Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der zuständigen Apothekerkammer erfolgreich abgelegt hat.

Die Ausbildung zur PKA erfolgt im dualen System: Neben der Tätigkeit in der Apotheke eines niedergelassenen approbierten Pharmazeuten besucht die Auszubildende die Berufsschule. Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt durch den ausbildenden Apotheker. Er hat die Auszubildenden zum Berufsschulunterricht freizustellen.

Die allgemeinen Bestimmungen zur Ausbildung wie Ausbildungsvertrag, Probezeit, Rechte und Pflichten der Auszubildenden, Ausbildungsinhalte usw. sind im Berufsbildungsgesetz geregelt.

Ab dem Schuljahr 2012/13 ist die neue Ausbildungsordnung für PKA in Kraft getreten. Der Unterricht an der Berufsschule erfolgt nach dem bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan. Die Berufsausbildung wird dadurch modernisiert, dass der Unterricht auf der Grundlage von Lernfeldern erfolgt. Unter Lernfeldern versteht man thematische Einheiten, die sich an konkreten beruflichen Aufgaben und Handlungen orientieren.

* Zur weiteren Stärkung der Zukunftsfähigkeit der PKA wird an der Ludwig-Erhard-Schule  seit Schuljahr 2009/2010 gezielter Zusatzunterricht angeboten, um einzelne Schwerpunkte der Ausbildung zu vertiefen. Hierzu gehören praktisches Apotheken-Marketing, Kosmetik, Einkaufs-Optimierung, Betriebs-Organisation und apothekenspezifische Kommunikation.

Weitere Informationen zu dem Beruf Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Angestellte(r)  entnehmen Sie bitte nachfolgenden Links:

Dieser vielseitige Beruf wird häufig von jungen Frauen gewählt, denen der Kontakt mit Menschen wichtig ist.

Zum Berufsbild gehören:

  • Patientenempfang sowie Betreuung der Patienten vor, während und nach der Behandlung. Oft kommen Patienten mit Schmerzen oder Angst vor der Behandlung. Eine zahnmedizinische Fachangestellte (ZF) muss Freude im Umgang mit Menschen, Geduld, Verständnis und Feingefühl besitzen. Als "Visitenkarte" der Praxis sind ein gepflegtes Äußeres, höfliche Umgangsformen und Freundlichkeit selbstverständlich. Für eine erfolgreiche Arbeit im Team benötigen Zahnmedizinische Fachangestellte Teamgeist, Kollegialität, Offenheit und Anpassungsfähigkeit.

  • Verwaltungsaufgaben wie Karteiführung, Abrechnung zahnärztlicher Leistungen, EDV-Anwendung, Materialverwaltung und Organisation der Praxisabläufe (z.B.: Terminplanung, Qualitätssicherung)

  • Vorbereitung und Assistenz bei der Patientenbehandlung (Diagnostik und Therapie)

  • Eigenständige Durchführung von Prophylaxemaßnahmen und kleinen Laborarbeiten

  • Durchführung von Hygienemaßnahmen, Reinigung, Desinfektion, Sterilisation und Pflege von Instrumenten

  • Umgang mit medizinischen Geräten, z.B. Röntgengeräten

Dafür sind Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt, Zuverlässigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten unerlässlich.

Bildungsvoraussetzung: Hauptschulabschluss

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Die Ausbildung wird im "dualen System" durchgeführt, d.h. Sie besuchen 2 Halbtage die Woche die Berufsschule und sind die restliche Wochenarbeitszeit in der Praxis tätig.

In der Berufsschule gliedert sich die Ausbildung in ein Grundbildungsjahr (1. Ausbildungsjahr) und darauf aufbauende Fachbildung (2. und 3. Ausbildungsjahr). Inhalte siehe Stundentafel. Am Ende der Ausbildung steht eine zentrale schriftliche Abschlussprüfung, die sowohl für den Berufsschul- als auch für den Kammerabschluss zählt und eine mündlich-praktische Kammerprüfung.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • z.B. zahnmedizinische Prophylaxehelferin (ZMP)

  • zahnmedizinische Verwaltungshelferin (ZMV)

  • Zahnmedizinische Fachhelferin (ZMF)

  • Dentalhygienikerin (DH)

Weitere Informationen zu dem Beruf Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r) entnehmen Sie bitte nachfolgenden Links:

Informationen zu den Ausbildungsangeboten im Berufsfeld Gesundheit an der
Ludwig-Erhard-Schule in Pforzheim:

 

StD Dr. Roland Hagen, Abteilungsleiter

 

Überblick

Dieser Beruf gehört zu den medizinischen Assistenzberufen, die in der Ausbildungsordnung des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit geregelt sind.

Der Beruf ist staatlich anerkannt, das heißt, dass die Berufsbezeichnung nur führen darf, wer die Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der zuständigen Ärztekammer erfolgreich abgelegt hat.

Die allgemeinen Bestimmungen zur Ausbildung wie Ausbildungsvertrag, Probezeit, Rechte und Pflichten der Auszubildenden, Ausbildungsinhalte usw. sind im Berufsbildungsgesetz geregelt.

Die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelfer/in) erfolgt im dualen System: Neben der Tätigkeit in der Praxis eines niedergelassenen Arztes besucht die Auszubildende die Berufsschule. Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt durch den ausbildenden Arzt. Er hat die Auszubildenden zum Berufsschulunterricht freizustellen. 

Ab dem Schuljahr 2006/07 gilt eine neue Ausbildungsordnung. Die aktuelle Berufsbezeichnung lautet nun Medizinische Fachangestellte. Der Unterricht an der Berufsschule erfolgt nach dem bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan. Die Berufsausbildung wird dadurch modernisiert, dass der Unterricht auf der Grundlage von Lernfeldern erfolgt. Unter Lernfeldern versteht man thematische Einheiten, die sich an konkreten beruflichen Aufgaben und Handlungen orientieren.

Die Neuordnung legt einen Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen in der Medizin, also auf Themen wie Gesundheitsvorsorge, Früherkennung und Gesundheitsförderung. Auch die Betreuung und Beratung von Patienten, Hygiene, Arbeitsschutz sowie modernes Praxismanagement haben ein besonderes Gewicht.

Weitere Informationen zu dem Beruf Medizinische(r) Fachangestellte(r) entnehmen Sie bitte nachfolgenden Links:

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